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24. April 1915
Türkei stellt sich erstmals der Armenien - Frage PDF Drucken E-Mail
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Intellektuelle fordern, den Völkermord an den Armeniern in der End-phase des Osmanischen Reiches endlich an-zuerkennen. Bisher ist das Schicksal von rund einer Million verfolgter Armenier in der Türkei kein öffentliches Thema.
ISTANBUL taz "Machen wir uns nicht länger etwas vor. Der Zug ist längst abgefahren. Die westliche Welt ist überzeugt von einem Völkermord an den Armeniern, auch wenn das nicht stimmt." In einem Kommentar für die türkische Daily News forderte vor wenigen Tagen einer der bekanntesten Journalisten der Türkei, der Anchorman von CCN Türk, Mehmet Ali Birand, die Regierung in Ankara dazu auf, ihre Position im Umgang mit der armenischen Frage neu zu überdenken. Die offizielle türkische Haltung, einen Völkermord an den Armeniern in der Endphase des Osmanischen Reiches habe es nie gegeben, sei international auf Dauer nicht durchsetzbar. ...

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Armenier-Genozid wieder im Lehrplan PDF Drucken E-Mail
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Platzeck nennt Streichung Fehler / Armenier-Vertreter: Berlin und andere Länder sollten Beispiel folgen. Von Michael Mara und Thorsten Metzner Potsdam - Der Völkermord an den Armeniern 1915/1916 kommt wieder in den Geschichtslehrplan der brandenburgischen Schulen. Das hat Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) am Dienstag der Botschafterin der Republik Armenien Karine Kazinian zugesagt. Platzeck nannte es einen Fehler, dass der Hinweis auf den Genozid im Internet-Lehrplan gelöscht worden sei, weil das zu Missverständnissen geführt habe. „Das tut mir leid“, so Platzeck. Er bleibe jedoch dabei, dass es „historisch nicht korrekt“ gewesen sei, Armenien als einziges Genozid-Beispiel zu nennen. Deshalb werde man künftig auch weitere Völkermorde wie in Kambodscha und Ruanda erwähnen. ...
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Der Völkermord am armenischen Volk PDF Drucken E-Mail
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24. April 1915 Weltgedenktag des Beginns des ersten Genozids des 20. Jahrhunderts. Der Anstoss zu einer Vernichtungscampagne, die mit den Worten des Türkisch/Osmanischen Führers, Talaat Pasha, "Ermordet ohne jegliche Rücksicht auf Frau, Kind und Mann" ihren Anfang nahm. 
Vertreibungen und Massakern an den Armeniern am 24. April 1915
Vor 90 Jahren, am 24. April 1915, wurde auf Befehl der das Osmanische Reich lenkenden jungtürkischen Bewegung die armenische politische und kulturelle Elite Istanbuls verhaftet und ins Landesinnere verschleppt, wo deren größter Teil ermordet wurde. Dieses Geschehen markierte den Beginn von Vertreibungen und Massakern an den armenischen Untertanen des Osmanischen Reiches, die im Schatten der Ereignisse des 1. Weltkrieges stattfanden. ...

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Rufe nach Enttabuisierung des Themas "Armenier" PDF Drucken E-Mail
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Rund 60 000 Armenier türkischer Staats-angehörigkeit leben heute noch in der Türkei, überwiegend in Istanbul; eine kleine, eingeschüchterte Ge-meinde, die Konflikte vermeiden und die Ver-gangenheit ruhen lassen will. Athen · 28. Februar · öhl · Angesichts der deutschen Diskussion über das Massaker an den Armeniern vor 90 Jahren mehren sich auch in der Türkei die Stimmen, die dazu raten, die damaligen Vorgänge aufzuarbeiten. Der angesehene türkische Kolumnist Mehmet Ali Birand warnte: "Ein riesiger Tsunami rollt auf uns zu, der armenische Tsunami". Das Thema zu leugnen, reiche nicht mehr, mahnte Birand. Das Land solle daher seine Zustimmung geben, dass eine UN-Expertenkommission die Frage untersuche. Gleichwohl steht für Birand schon jetzt fest: "Die Türkei ist im Recht, niemand kann von einem Völkermord sprechen. ...
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